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31.10.07 EHC Arosa - EHCW PDF Drucken E-Mail
Was gibt es schöneres als nach der Arbeit, sich auf denn Weg zu machen um den EHC Winterthur in Arosa zu unterstützen. Letzten Mittwoch war es wieder soweit. Die Vorbereitungen begannen schon am Dienstag, da man sich noch um ein Gefährt umschauen musste, dass schon Winter tauglich war. Da einer unser Sufftra bei den Grünen zurzeit die Suppe versalzt, konnte er uns sein Sufftrasmobil ausleihen.

 

Um 16.30 Uhr fuhr man von der Arbeit richtig Winterthur um Don Frau abzuholen. Drei unserer Sufftra waren schon um diese Zeit Richtung Arosa unterwegs. Als man sich mit fester und flüssiger Nahrung ausgestattet hatte, fuhr man mit dem Feierabendverkehr Richtung Arosa los. Die Fahrt selber verlief ohne Probleme und relativ flüssig. Die Bodenverhältnisse waren dieses Jahr einiges besser als im letzen Jahr, deshalb fuhr man auch ein bisschen schneller um die verlorene Zeit einzuholen um rechtzeitig vor Spielbeginn in der Eishalle zu sein. Don Zoo der für die Verpflegung zuständig war, versorgte den Fahrer Don Slowen mit belegten Broten. Bis Chur verlief die Fahrt normal, und ab Chur richtig Arosa kam dann die bekannte Strecke die von zahlreichen Kurven geprägt ist. Insgesamt zählt man von Chur nach Arosa, 365 Kurven, die alle ein bisschen anders sind. Die Fahrt in die Höhe, war vielseitig. Man fuhr schnell aber sicher und mit dem Navigator „à la Rally“, wusste man, wo, wann und wie die Kurve kam, weitere Informationen wie Bodenwellen etc. wurden natürlich auch angesagt. Für den Überrollbügel musste man improvisieren, und nahm prompt Don Frau. Mit 6 Kurven vor Ankunft zählte man runter, mit der Einfahrt begrüssten wir das schöne Arosa mit einer Welle. Schade ist nur, dass man als erstes eine hell beleuchtete Tankstelle sieht wenn man in Arosa ankommt. Die legendäre Halle fand man schnell und das Parkhaus ebenfalls, logische Reihenfolge wenn man schon einmal gratis in einem Parkhaus parkieren kann. Dies musste man gnadenlos ausnützen. Wie abgemacht wollten man die Tickets an der Kasse abholen, die für uns hinterlegt wurde. Doch leider funktionierte es nicht und man musste sich in die Halle kaufen. Dort traf man auf unsere Verbündete, die eben ein bisschen früher schon den Weg auf sich nahmen.

 

Voller Vorfreude erwarteten wir unsere Helden auf dem Eis. Als sie einmarschierten begrüssten wir sie mit allen was wir hatten, und man bedenke, sechs Chaoten unsere Gruppierung schafften es unter der Woche denn Weg nach Arosa auf sich zu nehmen. Als die Partie angepfiffen wurde ging der Support sofort und massiv los. Doch schnell mussten wir feststellen, das Winterthur den Kopf nicht bei der Sache hat, und dementsprechend wurde es auch ein bisschen ruhiger in der Eishalle. Doch man versuchte weiterhin die Löwen nach vorne zu peitschen, doch man biss auf Granit. Die Rot- Weissen waren im ersten Drittel so unkonzentriert, dass die Spieler von Arosa sich im Winterthurer Drittel breit machten, und auch immer wieder zur Torchancen gelangen. Aus unserer sich konnte man von Glück reden, dass wir nicht schon nach ein paar Minuten mit mehrere Toren hinten lagen. Völlig im Gegensatz zum Verlauf der Leistung und des Spieles ging Winterthur 1 zu 0 in Führung. Dann ging es auch schon bald in die erste Pause. Doch Gesprächsstoff hatten wir auf den Rängen zu genüge. Da die Winterthurer mit solch einer Leistung, die Gegner förmlich zum Tore schiessen einluden. Auch anfangs Mitteldrittel ging der Druck weiterhin Richtung Torhüter Wiesmann weiter, doch die Leistung unseres Schlussmannes war diesen Abend einfach sensationell. Mit dem 2 zu 0 konnte Winterthur nur glücklich sein. Aber auch dieser Vorsprung vermag Winterthur diesen Mittwoch nicht zu halten. Innerhalb von 16 Sekunden konnte die Heimmannschaft jedoch den Ausgelich erzielen. Im letzten Drittel musste die Entscheidung fallen, denn eine Verlängerung wäre aus unserer Sicht und deren der Spieler nicht gerade von Vorteil. Doch dies geschah, als zuerst Arosa in Führung ging und Winterthur dann noch den Ausglich schoss. In der Verlängerung gelang es der Mannschaft aus den Bergen den Siegestreffer zu schiessen. Wie schon in Ceresio bekam Winterthur zwei Tore innerhalb von wenigen Sekunden, mit dem Winterthur die dritte Auswärtspartie in Folge verlor. Schlussendlich muss man der Mannschaft von Arosa gratulieren, sie haben absolut verdient gewonnen, und zwar hätten sie sogar drei Punkte verdient. Nach dem man unsere Mannschaft verabschiedet hatte, wollten wir noch unseren ehemaligen Spieler und Kollege der uns oftmals im Ausgang begleitet hat verabschieden.

Raphael Brun. Mit einem improvisierten Plakat als Geschenk wünschten wir Ihm viel Glück in Arosa und hoffen, dass er sich gut und schnell einlebt. Nach dem man noch ein paar Worte austauschte, mussten wir auch schon unsere Heimreise antreten. Deshalb gingen wir zurück Richtung Parkhaus, schliesslich liegt Winterthur nicht gerade um die Ecke.

 

Nach dem man im Auto war, und an einer Tankstelle zu erst einmal vollgetankt hatte, ging es wieder auf die kurvenreiche Strecke nach Chur. Noch schnell den jeweiligen Personen auf Wiedersehen sagen und ab geht die Post. Die Fahrt runter fuhr man gemütlich, bis man merkte, dass die Bremsen am Auto nicht gerade optimal sind. Mit einer Präsentation des Bremsweges, kam von hinten schnell mit ängstlicher Stimme: „ ehhh nöd“. Wartend an einer Ampel die einfach nicht auf grün schaltete, da er das Auto nicht mit den Sensoren erfasste. Wir warteten so lange bis sich im hinteren Auteo eine Dame aus dem Auto kämpfte und den Sensor mit der Hand streifte. Mit dem ausrechnen wann man etwa zu Hause ist, waren wir noch ein bisschen zu früh. Man kann es kaum glauben, aber es war die pure Realität. Man wusste, dass es an dieser Stelle noch eine Ampel steht, doch was der Grund für diese Ampel war konnten wir nicht fassen. Zwei grosse Baufahrzeuge standen in der Mitte der Strasse und fliessig an ihrer Arbeit Eine Art Steinbruch an der Strasse!? Klingt komisch, war aber so! Als man nach einer Absprache mit Spielern des EHC Arosa, die hinter uns auch an der Ampel standen, wussten wir, dass wir ca. eine Viertelstunde warten mussten. Nach kleinerem Wasser lassen und den Nachschub von Nikotin, konnten wir die Fahrt fortsetzen. Wieso immer wieder von hinten ein Stossgebet zu hören war:“ simer äntlich dune“, verstand der souveräner Fahrer überhaupt nicht. Gemütlich kamen wir unten in Chur an. Obwohl man sogar in einer Kurve über einen Holzpfahl fahren musste, die eigentlich dazu dient, die Strasse zu markieren. Doch des Rätsels Lösung: Don Audio war vor uns durch. Auf der Autobahn ging alles wieder dem normalen Verlauf nach. Mit Fahrtwind im Innern des Autos, kam man relativ schnell in Winterthur an. Noch schnell alle nach Hause fahren und somit war auch dieses Jahr das Kapitel der Auswärtsfahrt nach Arosa beendet.

 

 

Wie letztes Jahr besuchten wir auch dieses Jahr wieder Arosa unter der Woche, und der Ausflug an sich war ein riesen Erfolg. Das Resultat hat sich geändert doch mit dieser Bürde muss man leben. Auch das mehr Fans in der Halle waren, war schön, und man konnte abwechslungsweise mit den Arosafans die Stimmung in der Halle auf einem guten Niveau halten. Deshalb nächstes Jahr auf ein weiteres, evt. am Samstag!?

 
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